Akobia dreht den Spieß einfach um. Die Lawinensonde von Akobia dringt von der verschütteten Person automatisch an die Lawinenoberfläche. Statt der Suche nach der "Nadel im Schneehaufen" zeigt die verschüttete Person durch die Akobia-Sonde wo zu graben ist. "Da steht was raus, da grab ich rein." - Einfach und intuitiv. Dazu ist eine spezielle Sonde im Rucksack aufgerollt. Sie kann die Richtung nicht nur messen, sondern durch die drehbare Spitze auch gezielt ändern. Durch den Verschüttungssensor automatisch ausgelöst, steuert sich die Sonde so innerhalb von wenigen Minuten an die Oberfläche der Lawine und markiert sofort den Punkt zum Schaufeln. Unabhängig von der Lage der Person.
Akobia misst keinen Lawinenabgang, sondern den Zustand der Verschüttung durch eine Lawine. Ein wichtiger Unterschied. Lawinenabgänge sind komplexe, chaotische Prozesse und somit kaum mit ausreichender Genauigkeit messbar. Der Zustand nach dem Lawinenabgang, also eine Verschüttung, ist hingegen ruhig und geordnet. Eine Verschüttung lässt sich also eindeutig sensorisch erfassen. Beispielsweise spielt die Änderung der Lichtintensität und die Bewegungseinschränkung eine Rolle. Zwei Faktoren, die einfach und schnell zu messen sind. Um aber eine Verschüttung durch Schnee erkennen zu können, nutzt Akobia den patentierten Sensor, der beispielsweise auch das Reflexionsverhalten von Schnee in unterschiedlichen Wellenlängenbereichen auswertet. Die Verschüttung durch Schnee hat also einen eindeutigen Fingerabdruck und dieser lässt sich mit dem patentierten Sensor von Akobia einfach, schnell und zuverlässig ermitteln. So kann Akobia den Mensch in dieser unvorstellbaren Extremsituation unterstützen und automatisch die Sonde aktivieren.
Akobia misst keinen Lawinenabgang, sondern den Zustand der Verschüttung durch eine Lawine. Ein wichtiger Unterschied. Lawinenabgänge sind komplexe, chaotische Prozesse und somit kaum mit ausreichender Genauigkeit messbar. Der Zustand nach dem Lawinenabgang, also eine Verschüttung, ist hingegen ruhig und geordnet. Eine Verschüttung lässt sich also eindeutig sensorisch erfassen. Beispielsweise spielt die Änderung der Lichtintensität und die Bewegungseinschränkung eine Rolle.
Das Herzstück unserer Sonde ist ihre intelligente Spitze: Sie ist mit Gravitations- und Winkelsensoren ausgestattet, die mit einer gebogenen, drehbaren Spitze verbunden sind. Diese Kombination ermöglicht es der Sonde, während des Vorschubs ständig zu entscheiden, in welche Richtung sie sich steuern muss, um den kürzesten Weg zur Oberfläche zu finden. Der Vorschubmechanismus befindet sich im Rucksack und schiebt die Sonde nach außen. Die Spitze dringt so selbstständig durch den Schnee – immer entgegen der Gravitationsrichtung.
Ab Herbst 2027 kannst du die Sonde im Handel erwerben. Gerne informieren wir dich persönlich. Melde dich dafür beim Verkaufsstart an – hier
Ja. Ihre Form und der Antrieb sind so optimiert, dass sie sich selbstständig einen Kanal durch schweren Schnee „gräbt“.
Da Schnee sehr spezifische Eigenschaften besitzt, ist eine Auslösung in anderen Situationen sehr unwahrscheinlich.
Ganz einfach. Grab mit deiner Lawinenschaufel ein Loch in den Schnee, leg deinen Akobia-Rucksack hinein und schütte ihn wieder zu. Du wirst ihn durch die Sonde, die an die Oberfläche treibt, ganz einfach wieder finden. Danach fährst du die Sonde per Knopfdruck wieder ein und du bist wieder bereit.
Studien zeigen, dass jeder 5te der Lawinenrucksack in Extremsituationen nicht manuell ausgelöst wird. In einer Lawine reagiert der Mensch oft nicht optimal. Unsere automatische Sensorik löst zuverlässig aus.
Unser Ziel ist es, möglichst schnell gefunden zu werden. Daher wird die gesamte Sonde aus dem Rucksack geschoben. Je mehr Material sichtbar ist, desto schneller wird sie von Rettungskräften/Freunden gefunden.
Die Sonde ist 2,5 Meter lang, typisch für Lawinensonden. Die Akobia-Sonde ist aufgewickelt im Rucksack.
Je nach Verschüttungstiefe ist die Sonde in wenigen Minuten an der Oberfläche.
Die Sonde ist im Rucksack integriert und mit diesem verbunden. Sie wird in einem flachen Kunststoffgehäuse aufbewahrt und tritt bei Auslösung durch die vorgesehenen Öffnungen aus. Bei Pistentouren kannst du die Sonde einfach aus dem Rucksack nehmen.
Der Rucksack besitzt zwei Sondenaustritte. Diese befinden sich an den Rucksackwänden und sind natürlich wasserfest. Die Anordnung der Sondenaustritte sorgt dafür, dass die Sonde unabhängig von der Lage der verschütteten Person einen möglichst kurzen Weg an die Lawinenoberfläche hat.
Aktuell wird die Sonde für Kohla-Rucksäcke angepasst.
Der Rucksack wird per Akku versorgt und kann einfach per USB-C geladen werden.
Wir messen nicht den Lawinenabgang selbst, sondern die Verschüttung. Mithilfe von Gravitationssensoren, Reflexionen vom Schnee und lichtabhängigen Bauteilen erkennen wir zuverlässig, ob eine Person verschüttet ist. Erst dann löst die Sonde aus.
Zur Vorstellung ein kleines Gedankenspiel – Achtung Verdrehungsgefahr. Strecke die Finger und betrachte deinen Handrücken. Die mittleren drei Finger sind dein Körper. Der Daumen und der kleine Finger symbolisieren die möglichen Sondenaustritte an den Rucksackwänden. Egal wie du die Hand nun verdrehst, es ist immer eine Austrittsöffnung über deinem Körper – genau diese wird von der Sonde automatisch gewählt. In speziellen Lagen sind die beiden Austrittsöffnungen gleich günstig (z.B., wenn du die Hand flach auf den Tisch legst). Auch in diesen Fällen bewegt sich die Sonde nicht unter deinem Körper und kann somit nicht mit dem Köper in Kontakt kommen.
Wir verstehen deine Sorgen, denn aus der Vorstellung einer Verschüttung ist die Akobia-Idee geboren! Und ja, es gibt immer spezielle Situationen und auch diese sollen hier geklärt werden. Die Sondenspitze ist gebogen und besitzt keine scharfen Kanten. Gleichzeitig verfügt die Sonde über ausreichend Kraft, um auch dichte Schneemassen durchdringen zu können. Die Sonde wird also durch deine Hand abgelenkt, gleitet an ihr vorbei und folgt danach wieder ihrer Idealline zur Oberfläche.
Ok, jetzt wird es schon etwas skurriler…Diese Frage erreicht uns aus unserem Umfeld immer wieder und eines ist klar: Vor traumatologischen Schäden schützt die Sonde nicht! Der Baum wird außerdem auch beim Schaufeln und Bergen eine Challenge… Unsere Sonde allerdings findet den Weg am Baum vorbei zur Oberfläche. Die gebogene Sondenspitze wird durch den Baum abgelenkt, gleitet daran vorbei und folgt danach wieder der Idealline zur Oberfläche.
Nein. Aktuell setzen wir auf autonome, sensorbasierte Technologie, die ohne manuelle Eingriffe funktioniert.
Ja! Das LVS-Gerät ist Teil der Standard-Notfallausrüstung im ungesicherten Gelände. Lawinenrucksäcke erhöhen die Sicherheit in diesen Extremsituationen.
Falls du etwas nicht findest, melde dich einfach bei uns.
Wir sind nur einen Anruf oder eine E-Mail entfernt und helfen dir gerne weiter!